Kompetenzprofil


Ich bin davon überzeugt, dass nur wer Dinge gern macht, diese - seinen Möglichkeiten entsprechend - auch wirklich gut macht. Dieser Überzeugung folgend, habe ich meine Ziele gewählt und meinen Weg gesucht. Was die Biografie dabei als scheinbare Umwege dokumentiert, waren lediglich Entscheidungen im Kontext meines erinnerten Erlebens zur jeweiligen Zeit. Entscheidungen, die so und nicht anders getroffen worden sind, weil es mir - subjektiv - nicht möglich war. Diese Entscheidungen haben - basierend auf meinen Veranlagungen - das entstehen lassen, was Sie als meine Persönlichkeit wahrnehmen. Vor diesem Hintergrund soll mein Kompetenzprofil auch nicht primär Aufschluss darüber geben, was ich kann, sonder vielmehr darüber, wie ich dieses Können zum Einsatz bringe.

Kompetenzerwerb...


Mit 31 Jahren...

Abschluß des Studiums der Sozialpädagogik (Schwerpunkte: Erwachsenenbildung, Psychologie, Pädagogik) mit Auszeichnung.

Mit 35 Jahren...

Promotion (2003) im Fach Psychologie (fachfremd), ebenfalls mit Auszeichnung.

Mit 37 Jahren...

Professur mit den Arbeitsschwerpunkten psychosoziale Gesundheit und Suchthilfe.

Als Berater, Betreuer, Coach und Personal Trainer arbeite ich seit 1999 für Privatpersonen und Institutionen.

 

Seit 2003 bin ich mit den Schwerpunkten Stress, Depression und Sucht auch wieder in eigener Praxis tätig.

Die Wurzel meines Engagements bildet zweifelsfrei ein Gerechtigkeitssinn, der schon während meiner Schulzeit dazu führte, dass ich mich als Anwalt der Schwächeren verstand. Diesem Verständnis entsprechend, empfand ich den Zivildienst auch nicht als "Ersatzdienst", sondern als das was er tatsächlich war, nämlich ein Dienst an meinem Nächsten. Die Erfahrungen, die ich dort in den verschiedensten Bereichen der sozialen Arbeit sammeln konnte und die Möglichkeit als Mensch zu wachsen, veranlassten mich dazu, weitere sechs Monate freiwillig anzuhängen.

Nach einer kleinen biografischen Erschütterung, die meine Ausbildung bei der Polizei verursachte (die ich aber keinesfalls missen möchte!), wandte ich mich dem Studium der Sozialpädagogik mit den Schwerpunkten Erwachsenenbildung, Psychologie und Pädagogik zu, das ich mit Auszeichnung und der Berechtigung zur Promotion abschloss.

 

Nach zahlreichen Praktika und Hospitationen schon während des Studiums, arbeitete ich nach meinem Abschluss als selbständiger Sozialpädagoge für verschiedene Einrichtungen. Das Tätigkeitsspektrum reichte dabei von sozialpädagogischen Einzelbetreuungen verhaltensauffälliger und suizidgefährdeter Jugendlicher bis hin zu komplexen Konzeptentwicklungen und deren praktischer Umsetzung z.B. für den Bereich des betreuten Wohnens.

Nach einer beinahe sechsmonatigen Krankheitspause bewarb ich mich auf den Hinweis eines Studienfreundes an der Fachhochschule Vorarlberg. Zunächst im Bereich der Weiterbildung mit der Organisationsentwicklung betraut, bekam ich nach kurzer Zeit zunächst einen Lehr-, und kurz darauf einen Forschungsauftrag. Gegenstand war - basierend auf einer vermuteten psychophysiologischen Medienwirkung - die Transformation von Bewusstseins- und Handlungsstrukturen (insbesondere) bei Kindern und Jugendlichen.

 

Nach dreijähriger Forschungsarbeit, angereichert mit zahlreichen (auch klinischen) Praktikas, fasste ich meine Erkenntnisse im Rahmen einer Dissertation im Fach Psychologie bei Prof. Giselher Guttmann zusammen, die ich ebenfalls mit Auszeichung (summa cum laude) abschloss.

 

Unter anderem diese Arbeit, verschiedene Präventionsprojekte sowie Erfolge im Bereich der Lehre (auch an der Universität Innsbruck) und zahlreiche Erfahrungen in der Praxis, hatten die Berufung zum wissenschaftlichen Beirat der Supromobil des Landes Vorarlberg zur Folge, wo ich von 2001 bis 2006 für die Konzeption und Entwicklung von medial unterstützten Präventions- und Therapiemodellen (Digital Storytelling nach Dorn) zuständig war. Im Rahmen dieser Kooperation entstand auch die psychosoziale Studierendenberatung der Fachhochschule Vorarlberg.

kompetenzeinsatz...


Die Hochschule bietet mir die Möglichkeit zu Forschen und mich mit KollegInnen sowie nationalen und internationalen ExpertInnen auszutauschen. Im Rahmen meiner Beratertätigkeit habe ich darüberhinaus die Chance, diese neu erworbenen Kenntnisse zu diskutieren, zu relativieren und für die Anwendung in der Praxis zu adaptieren. Dieser Prozess kommt sowohl meinen Studierenden im Rahmen der Lehre zugute, als auch meinen PatientInnen / KlientInnen, die so immer sicher sein können, auf dem aktuellsten Stand der Wissenschaft gut behandelt zu werden.

Helfen ist Pflicht!


Ich habe das große Glück, dass sich bei mir Berufung und Beruf symbiotisch verbinden. Wen eine solche Symbiose zur Hilfeleistung befähigt, dem obliegt meiner Meinung nach auch eine entsprechende Verpflichtung, denn: Man muss sich gegenseitig helfen, dass ist ein Naturgesetzt! (Jean de La Fontaine, 1621-1695)